DLRG Jugend der Ortsgruppe Bergen/Rügen e.V.

Im Ernstfall muss alles klappen


„Beim Schwimmen kommt es im Wettkampf sehr oft auf die Leistungen des Einzelnen an. Beim Training sind wir ein Team. Wir lernen und üben gemeinsam und helfen uns. Teamfähigkeit ist eine wichtige Kompetenz, die es gilt stets weiterzuentwickeln.“ So hieß es in der Einladung zum gemeinsamen Kletterausflug zukünftiger Rettungsschwimmer der DLRG Bergen. Spinnt man diesen Faden weiter und sieht die jungen Schwimmer als potentielle Rettungsschwimmer an den Stränden unserer Insel, dann bedarf es schon der Teamfähigkeit jedes Einzelnen. Dazu gehört es sich dem Wachleiter unterzuordnen, die Aufgaben die man anvertraut bekommt, fachmännisch auszuführen sei es als Wachgänger, Bootsgast, Bootsführer oder als Sanitäter. Bei Rettungsübungen kann dann das Team feststellen, wo es im Ernstfall noch hapern würde und woran noch gearbeitet werden muss. Denn im Ernstfall müssen alle Hand in Hand arbeiten, wenn es darum geht Menschenleben zu retten. Bei einem Training anderer Art im Kletterwald von Bergen sollten solche zukünftigen Fähigkeiten erkannt und geschult werden. Mitunter kam es tatsächlich vor, dass ein Kamerad im wahrsten Sinne des Wortes „in den Seilen hängen gelassen wurde“, weil man nicht in der Lage war, selbst Hilfe zu leisten und auf Hilfe von außen angewiesen war. Auch bildeten sich kleinere Trupps. Hier war mitunter zu beobachten wer als Führungspersönlichkeit die Gruppe anleitete und wer lieber ein Teil des Teams ist. Nach der Devise, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten einen Nutzen für die Gruppe erbringt und somit einen positiven Einfluss auf das Ergebnis ausübt. Auch Individualisten waren auszumachen. Hier gilt es, sie in das Team zu integrieren. Noch ist es Zeit bis zum Einsatz auf den Rettungswachstationen unserer Insel. Der Lebensretternachwuchs wird in den Wintermonaten geschmiedet.


J.W.