Inselkinder werden Rettungsschwimmer

Ein Hauch von Baywatch lag in der Luft 

Wer kennt sie nicht, David Hasselhoff und Pamela Anderson in „Baywatch“ und nun auch noch die aktuelle Verfilmung in den Kinos. Vielleicht waren das ja auch Anreize für den ein oder anderen Teilnehmer, um sich für dieses Jahr zum Lebensretter-Kurs anzumelden. Nein, so war es nicht. In der Vorstellungsrunde teilten die angehenden Rettungsschwimmer ihre Motivation recht deutlich mit. Sie wollen Verantwortung übernehmen und lernen was Kameradschaft bedeutet. „Wir retten deine Ferien“- so heißt es auf der Internetseite der DLRG Bergen Rügen e.V. . Neben der Schwimmausbildung bietet der Verein in der Sommerferienzeit ein Rettungs-Schwimm-Ferien-Camp an. In 6 Tagen wurden 19 Schwimmbegeisterte zum Lebensretter unter Freiwasserbedingungen in der Ostsee und im Bodden ausgebildet, um in spe auf den Rettungswachstationen der DLRG an der Ostseeküste und auf der Insel Rügen in den Rettungswachdienst gehen zu können. Geschult wurden die Schwimmer in der Lebensrettung, in Erste Hilfe, in Funk und Seemannschaft sowie in der Wasserrettung und im Umgang mit Rettungsmitteln. Aber auch in der Vermeidung von Gefahren bzw. der Prävention, wenn es darum geht, Bade- und Bootsunfälle zu vermeiden. Auch das Schwimmen in Kleidung wurde geübt, denn es bleibt nicht immer die Zeit sich erst zu entkleiden und dann zu retten. In der Ausbildung wurde den Teilnehmern weiterhin vermittelt, dass Kameradschaft ein unverzichtbarer Bestandteil ist, wenn es darum geht gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Aus diesem Ausbildungskurs erwuchs für die Retter der Wunsch und das Bedürfnis regelmäßiger das Schwimmen zu trainieren, um sich fit zu halten, aber auch eine nächst höhere Rettungsschwimmqualifikation zu erreichen. 

Auch im kommenden Jahr plant die DLRG Bergen Rügen e.V. einen weiteren Lebensretter-Kurs unter Freiwasserbedingungen an. Anmeldungen werden ab September entgegengenommen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite www.bergen.dlrg.de des Vereines zu finden.

 

Fotos: DLRG Bergen, Jörg Wienberg